Wo die Schulmedizin nur die Symptome behandelt und damit an ihre Grenzen gerät, macht es durchaus Sinn, sich an den Osteopathen in der Nähe zu wenden. Ein Osteopath betrachtet den menschlichen Körper als geschossenes System. Er behandelt nicht die Krankheit an sich, sondern er versucht den Körper ins Gleichgewicht zu bringen und die körpereigenen Selbstheilungskräfte wirken zu lassen.

Was tut der Osteopath?

Ein Osteopath benutzt zur Diagnose und zur Behandlung ausschließlich seine Hände. Er ertastet Verspannungen und Verschiebungen des Gleichgewichtes im Gesamtsystem Körper und gleicht sie mit unterschiedlichen Techniken aus. Dabei achtet er nicht vorrangig auf die akuten Beschwerden, sondern sucht nach deren Ursachen. Er behandelt nicht die Krankheit, sondern den Menschen. Die Osteopathie versteht den Körper als Ganzes, als in sich geschlossenes System. Störungen an einer Stelle sind Ursachen für Beschwerden an völlig anderen Körperteilen. Besonders bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates bei denen die Schulmedizin nur noch mit Ratlosigkeit und Schmerzmitteln reagiert lohnt es sich nach einem Osteopath in der Nähe Ausschau zu halten.

Risiken und Nebenwirkungen

Risiken und Nebenwirkungen – Keine! Osteopathie ist in Deutschland eine anerkannte Heilmethode. Nur Ärzte und zugelassene Heilpraktiker dürfen osteopathische Behandlungen durchführen oder verordnen. Die Ausbildung zum Osteopathen dauert vier Jahre. Vor Scharlatanen, die nur auf schnelles Geld aus sind ist man also sicher. Da der Osteopath keinerlei Medikamente und Apparate verwendet, sondern ausschließlich mit seinen Händen arbeitet, ist die Linderung anderer Beschwerden die einzige Nebenwirkung, die auftreten wird. Da die Schulmedizin der Osteopathie skeptisch gegenübersteht und wissenschaftliche Beweise für deren Wirksamkeit angeblich fehlen, sind osteopathische Behandlungen nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen vorhanden. Viele private Krankenversicherer hingegen haben erkannt, dass die Behandlung von einem Osteopath in der Nähe schneller zur Genesung führt und damit preiswerter ist. Die Osteopathie kann bei vielen organischen Erkrankungen helfen. Der ganzheitliche Ansatz dieser sanften Heilmethode wirkt sich auf den kompletten Körper aus. Der Mensch und nicht das Symptom stehen im Mittelpunkt der Behandlung. Obwohl von der Schulmedizin belächelt und als unwissenschaftlich abgetan, gibt der Erfolg den Befürwortern Recht. Dem Patienten wird sicher auch egal sein, ob seine Genesung wissenschaftlich untermauert ist, solange seine Leiden gelindert werden.

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